Frequently Asked Questions FAQ

  • Habt ihr schon was gefunden ?
    • Ja.  Wir suchen jeden Tag nach Kampfmitteln. Es wurden ja nicht nur Bomben abgeworfen sondern auch Artillerie- und Infanteriemunition verschossen.

  • Wann bekomme ich die Freigabe ?
    • So bald wir die Auswertung der Sondierung haben, können wir eine Aussage zur Kampfmittelbelastung treffen. Die entscheidet wie weiter vorzugehen ist. Meist passiert dies noch am selben Tag. Ist keine Belastung festzustellen , kann es gleich weiter gehen.

  • Wie tief kann das Gerät messen ?
    • Der limitierende Faktor der Oberflächensondierung ist der Baugrund. Je nach Grad der Belastung durch eisenhaltige Gegenstände , sei es durch Auffüllungen, Bauwerke oder durch eisenhaltiges Ausgangsgestein wie Basalte reduziert sich die Aussagekraft der Magnetikdaten. Georadaraufnahmen werden ebenfalls durch Bodenfaktoren wie der Bodenfeuchte, Substartaufbau und Tongehalt beeinflusst.

  • Könnt ihr auch Gold finden ?
    • Nein.
  • Muss ich als Bauherr die Daten in das KMIS-Modul eingeben?
    • Die in Hessen untersuchten Flächen werden von uns an das Regierungspräsidium Darmstadt weitergegeben.
  • Was ist das kampfmittelrelevante Gefahrenband ?
    • Die Definition ist Ländersache und beschriebt die Tiefe bis zu der Munition gefunden werden kann. Dies sind max. 6 m unter dem Niveau zu Kriegsende.
  • Wann müssen Sondierungsbohrungen gemacht werden ?
    • Ist mittels Oberflächensondierung eine ausreichende Tiefenfreigabe nicht zu erreichen, lassen sich mittels Messbohrungen größere Tiefen erreichen. Insbesondere durch Ramm- und Bohrarbeiten werden Drücke weit über die eigentliche Bohrtiefe hinaus verursacht. Verbauträger, Spundwandachsen, Rüttelstopfsäulen und ähnlich Maßnahmen werden prinzipiell abgebohrt.   

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